zurück zur Nachrichtenübersicht


Inklusion – also die Teilhabe an der Fülle des Lebens – wie kann das für Menschen mit Schwer- oder Mehrfachbehinderung aussehen?


Kappeln, 05.08.2010
  

Eine Gruppe liegt auf einer Matte im Kreis.

Dieser Herausforderung haben sich das Gremium Inklusion und der Schwerbehindertenbereich des St. Nicolaiheim Sundsacker e.V. in Kappeln gestellt. Sie arbeiten gemeinsam daran, die Inklusion vor Ort zu fördern und die Lebensqualität der Menschen mit Schwer- und Mehrfachbehinderung weiter zu verbessern. Menschen, die sich nicht selbst versorgen können, die Verhaltensauffälligkeiten wie Fremd – und Autoaggression zeigen und sich verbal nicht äußern können.

Doch wie funktioniert das in der Praxis?

Die ehrenamtlichen Mitglieder des Gremiums nehmen am Alltag der Menschen, die in unserem Schwerbehindertenbereich leben, teil. Sie besuchen die Wohngruppen und beteiligen sich an Ausflügen, Aktivitäten oder am Alltag. Dabei geht es darum, sich kennenzulernen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen und Beziehungen zueinander aufzubauen. Inklusion bedeutet nicht nur die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen, sondern auch die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, also soziale Beziehungen zu haben, die einen spüren lassen, das man als Teil unserer Gesellschaft wahrgenommen wird. Die Gremiumsmitglieder geben uns zusätzlich mit ihren Ideen und Anregungen die Möglichkeit, unsere Arbeit zu reflektieren. Sie sorgen für Veränderung und Bewegung. Sie bringen den inklusiven Gedanken aus ihrer distanzierten Sicht in unseren Alltag und bereichern so unsere Arbeit. Die Praxis zeigt uns, dass Inklusion auf diesem Weg gelingen kann – wenn Alle gemeinsam gehen.

Bei Fragen oder Interesse stehe ich gerne zur Verfügung:

St.Nicolaiheim Sundsacker e.V.

Julia Dolata

Mehlbydiek 23

24376 Kappeln

Handy: 0171 1840982

inklusion@st-nicolaiheim.de


Hier geht es zur Nachrichtenübersicht.