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Inklusiv wohnen, statt gesondert


Rendsburg, 30.08.2010
  

Die Diakonieeinrichtung Lobetal-Arbeit e.V. in Celle hat begonnen, die zentralen Wohneinheiten für behinderte Menschen aufzulösen. Pastor Carsten Bräumer, Leiter der Einrichtung, stellte das Projekt bei der 3. Quartalstagung des niedersächsischen Landesbehindertenbeirats unter Leitung des Landesbehindertenbeauftragten Karl Finke vor.

Bei dem Vorhaben der Diakonie wird der in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerte Anspruch behinderter Menschen auf Freizügigkeit nach Ansicht des Landesbehindertenbeirates in vorbildlicher Weise erfüllt. Pastor Bräumer hob hervor, dass hoher Ansporn zum geänderten Wählverhalten auch dadurch entstehe, dass behinderte Menschen aus ihrem unmittelbaren Umfeld lernen: "Wenn Karin erfolgreich in eine neue Wohnumgebung wechselte, dann schafft Wilfried das auch."

"Die Einrichtungen der Diakonie in Celle, Himmelsthür und Rotenburg liefern gute Beispiele, denen von anderen Trägern gefolgt werden sollte", erklärte Karl Finke.

(Quelle: kobinet)


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